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Stadtgarten Aalen

Klima-Park statt Post-Areal

10. Oktober 2026

Die Stadt Aalen will den Stadtgarten erweitern – mit Bach, Bäumen und Bürgerbeteiligung. Doch was wird mit den Anwohnern – und möglichen Altlasten? Von Jürgen Steck

Aalen
Der Stadtgarten soll wachsen – und mit ihm die Chance auf ein besseres Stadtklima. Der Ausschuss für Umwelt, Stadtentwicklung und Technik (AUST) hat am Donnerstag über den aktuellen Stand der Pläne der Stadtverwaltung für die Erweiterung des Stadtgartens auf das ehemalige Post-Areal beraten.
Bürgermeister Wolfgang Steidle und Franciska Glavas, Leiterin des Amts für Grünflächen und Klimaschutz, stellten ein Konzept vor, das auf viel Zustimmung stieß – aber auch Sorgen weckte. Steidle sprach von einem „Brückenschlag“ auch zu den von der Essinger Wohnbau und der SDZ ( „Gartenstadt“ ) geplanten Wohnprojekten in der unmittelbaren Nachbarschaft und sagte: „Von einer Stadtgartenerweiterung profitieren alle.“

Stadtgartenerweiterung Aalen: Aus Parkplatz wird Klima-Park
Wo heute noch Asphalt und Beton dominieren, sollen bald Bäume, Wiesen und ein naturnah gestalteter Bachlauf entstehen. Die Stadt will die bislang fast vollständig versiegelte Fläche des früheren Post-Areals entsiegeln und in eine „Schwammstadt“-Struktur verwandeln: Der Boden soll Wasser aufnehmen können, der verlängerte Taufbach Verdunstung fördern und viele neue Bäume Schatten spenden. So hatte es der Gemeinderat im vergangenen Jahr beschlossen.
So will die Stadt die im Sommer immer mehr zunehmenden Hitzewellen abmildern und gesundheitsbelastende Temperaturspitzen in der Innenstadt senken. Gleichzeitig soll ein neuer Aufenthaltsort unter Bäumen und am Wasser entstehen, der zwischen Stadtgarten und Bahnhofstraße eine zusätzliche fußläufige Verbindung schafft.

Renaturierung des Taufbachs: Klimaschutz und Artenvielfalt
Wichtiger Teil des Projekts ist die Renaturierung des Taufbachs. Die Baggerarbeiten zur Entsiegelung sollen zugleich dazu dienen, den Bachlauf neu zu gestalten.
Das Ufer soll grüner und erlebbarer werden, Kinder sollen am Wasser spielen können. Grün am Ufer und auf den Freiflächen sollen die Artenvielfalt erhöhen, zusätzlich entsteht Retentionsvolumen für Starkregenereignisse.
Der neue Park soll barrierefrei und nur für Fußgänger zugänglich sein. Eine neue Brücke über den Taufbach bindet das Gelände besser an, der Stadtgarten soll laut der Vorlage der Verwaltung Räume zum Verweilen bieten, für Umweltbildung und für Treffen ohne Konsumzwang.

Klimaschutz mit Fördergeldern: Drei KfW-Bescheide
Für das Projekt greift die Stadt auch auf das Bundesprogramm „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“ zurück. Insgesamt drei Förderbescheide liegen vor, die zusammen bis zu rund 2,14 Millionen Euro bringen: Die Förderung beträgt 80 Prozent der Kosten – ein für alle Fraktionen „außerordentlich guter Zuschuss“, wie es in der Sitzung hieß. Allerdings knüpfen die Fördergeber ihre Unterstützung an Bedingungen, die im Ausschuss für Diskussion sorgten.

Sorge um nächtliche Öffnung und Altlasten
Kritisch sehen die Stadträte die Vorgabe, dass der erweiterte Stadtgarten jederzeit zugänglich und beleuchtet sein muss. Mit dem Rückbau der östlichen Ufermauer verliert der bisherige Stadtgarten seine klare Abgrenzung, eine nächtliche Schließung wie bisher wäre nicht mehr möglich.
Thomas Wagenblast (CDU) lobte zwar das Konzept insgesamt. Er befürchtet aber wie Michael Fleischer (Bündnis 90/Die Grünen), Klaus Albrecht (FW) und Norbert Rehm (AB) nächtliche Ruhestörungen für Anwohner. Wagenblast schlug vor, dass die Stadt mit dem Land nochmals über eine abendliche Schließung verhandelt.
Timo Lorenz (SPD) brachte als mögliche Lösung ins Spiel, den neuen Bereich vom bestehenden Stadtgarten abzuschranken. Dies war den Sprechern der anderen Fraktionen zu wenig. Oberbürgermeister Frederick Brütting sagte zu, die Frage mit den Zuschussgebern zu besprechen.
Mit Sorge blickt die Stadt auch auf mögliche Altlasten. Auf dem Gelände befand sich früher eine Tankstelle, wie Glavas berichtete. Ingenieurbüros untersuchen derzeit Boden und Grundwasser; die Stadt strebt eine gemeinsame Sanierung mit dem angrenzenden Wohnbauprojekt an der Bahnhofstraße 51 an.

Zeitplan bis 2029: Baubeginn Sommer 2028
Weil die Planungsleistungen über dem EU-Schwellenwert liegen, läuft ein Vergabeverfahren. Das Büro Brenner bereitet den Teilnehmerwettbewerb vor. Der Zeitplan ist straff:

Planer-Beauftragung im März 2027, Baubeschluss und Vergabebeschluss im Herbst 2027, Werkplanung und Ausschreibung im Frühjahr 2028, Baubeginn im Sommer 2028.
Das Förderprogramm endet – mit eingeplanter Verlängerung – am 3. Dezember 2029. Bis dahin müssen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Die Grundidee der Stadtgartenerweiterung stammt übrigens bereits aus der im Jahr 2010 gestoppten LGS-Bewerbung 2009.

Bürgerinfo im Stadtgarten: Mitreden ausdrücklich erwünscht
Bevor konkrete Pläne entstehen, will die Stadt die Bürger einbinden. Am 19. Oktober, ab 16.30 Uhr, lädt sie zu einer Bürgerinformation ein. Treffpunkt ist der Pavillon im Stadtgarten. Dort stellt die Verwaltung das Projekt vor, erläutert ökologische Ziele und Zeitplan – und nimmt Anregungen der Bürgerinnen und Bürger auf.

Von einer Stadtgartenerweiterung profitieren alle.“
Wolfgang Steidle
Bürgermeister Aalen

Gasthaus Ritter – Essingen

Gasthaus Ritter – Essingen

08. September 2026

Gasthaus Ritter vor dem Abriss (Schwäbische Post I 08.September 2026)
Der Abriss des Ritter-Areals in Essingen rückt näher. Noch sind einige Fragen offen. Fest steht aber: Auf dem Grundstück soll sich in den kommenden Jahren einiges verändern. Von Jan Sigel

Essingen
Nur noch wenige Wochen, dann könnte das ehemalige Gasthaus Ritter aus dem Essinger Ortsbild verschwinden. Anfang Oktober sollen sämtliche Gebäude auf dem sogenannten Ritter-Areal in der Schulstraße abgerissen werden. Wie Lars Fischer, Geschäftsführer der Essinger Wohnbau, auf Nachfrage dieser Redaktion mitteilt, gebe es zwar noch keinen fixen Abrisstermin. „Wir gehen aber davon aus, dass wir Ende Oktober mit dem Abriss beginnen.“
Dass es auf dem Ritter-Areal nun vorangeht, freut Lars Fischer. Die Essinger Wohnbau habe sich „stark bemüht, das Grundstück kaufen zu können“. Schließlich sei das Gelände unweit der Quirinuskirche ein „Filetstück“ in Essingen. Nun soll hier in den kommenden Monaten ein neues Wohnquartier entstehen. Geplant sind vier Wohnhäuser mit insgesamt bis zu 48 Wohnungen.

Bauturbo freigeben
Ganz sicher ist der Start Ende Oktober allerdings noch nicht. Bevor die Bagger anrücken, muss der Essinger Gemeinderat noch grünes Licht geben. Der Grund: Die Essinger Wohnbau will das Bauvorhaben mit dem sogenannten Bauturbo umsetzen. Dieser ermöglicht es, bei Wohnbauvorhaben vom bestehenden Planungsrecht abzuweichen. Ein neuer oder geänderter Bebauungsplan ist dann nicht nötig. Damit das Verfahren jedoch angewendet werden kann, muss der Gemeinderat dem Vorhaben zustimmen. Darüber entscheiden soll das Gremium – Stand jetzt – in der öffentlichen Sitzung am Donnerstag, 1. Oktober. Vieles spricht allerdings dafür, dass das Projekt auch diese Hürde nimmt: Bereits bei der Vorstellung der Pläne im April hatten sich viele Gemeinderatsmitglieder positiv zu dem Vorhaben geäußert.

Baustart Frühjahr 2027 möglich
Läuft alles nach Plan, könnte im Frühjahr 2027 mit dem Bau begonnen werden – im Sommer 2029 könnte dann schon alles fertig sein.
Wie das neue Quartier einmal aussehen soll, steht in jedem Fall bereits fest. Bei der Gestaltung setzt die Essinger Wohnbau auf eine Mischung aus erdfarbenen Putzflächen und Holzverkleidungen. Auch die Begrünung spielt eine Rolle: Sowohl die Fassaden als auch der Innenhof sollen begrünt werden.
Auch beim Thema Energie und Nachhaltigkeit haben sich die Planer einiges vorgenommen. Die Häuser sollen nach dem besonders energieeffizienten KfW-40-QNG-Standard gebaut werden. Das „Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude“ berücksichtigt neben der Energieeffizienz auch ökologische und qualitative Kriterien. Vorgesehen sind unter anderem eine Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher und ein Nutzstrommodell.
Zum Quartier gehören außerdem eine Tiefgarage mit 60 Stellplätzen, acht Außenstellplätze und rund 90 Fahrradabstellplätze.

Bis zu 48 Wohnungen
Das Wohnungsangebot richtet sich derweil an unterschiedliche Zielgruppen. Entstehen sollen bis zu 48 Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen mit Größen zwischen 28 und 100 Quadratmetern. Bei den Penthouse-Wohnungen seien auf Wunsch auch Flächen von bis zu 150 Quadratmetern möglich, informiert Fischer. Die Wohnungen sollen verkauft oder vermietet werden – Verkaufsstart ist voraussichtlich im November dieses Jahres.
Was die Wohnungen kosten werden, lasse sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genau sagen, so Fischer. Preislich werde das Angebot aber unter dem Niveau des ehemaligen Postareals in Aalen liegen. Dort liegen die Kaufpreise bei knapp über 6000 Euro pro Quadratmeter . Fischer rechnet für das Ritter-Areal mit „marktgerechten Preisen“, ohne eine konkrete Zahl zu nennen.
Ursprünglich hatte die Essinger Wohnbau auch eine gewerbliche Nutzung im Erdgeschoss in Betracht gezogen. Davon hat sie inzwischen allerdings Abstand genommen. Laut Fischer gebe es dafür an dieser Stelle keinen Bedarf. Die Wohnbau wolle das Projekt deshalb „als reinen Wohnstandort etablieren“.

Abrissparty auf Ritter-Areal?
Bevor jedoch die Bagger anrücken, könnte es auf dem Ritter-Areal allerdings noch einmal gesellig werden. Lars Fischer schwebt eine Abrissparty vor, bei der sich die Essinger von dem ehemaligen Gasthaus Ritter und den anderen Gebäuden verabschieden können. Mit Getränken und Häppchen. Selbst zum Vorschlaghammer greifen dürften die Gäste dann allerdings nicht. Das sei zu gefährlich. Ob und wann genau gefeiert wird, steht derzeit aber noch nicht fest. Klar ist nur: Für das Ritter-Areal beginnt bald ein neues Kapitel.

Gasthaus „Ritter“ – ein Blick in die Vergangenheit
Das „Gasthaus zum Ritter“ in der heutigen Schulstraße 33 in Essingen war das woellwarthsche Zeugenhaus. Es diente als Lager für Vorräte und Waffen, später als Poststation.
Als erster Wirt ist Johannes (Hans) Eisele der Ältere bekannt. Er hat den „Ritter“ ab 1640 betrieben. Das Gebäude wurde 1759 durch ein Feuer zerstört, der damalige Wirt Johann Georg Staudenmayer baute es vermutlich kurz danach neu auf. Unterschiedliche Wirte führten dann das Gasthaus. Im Oktober 1900 übernahm Maximilian (Max) Grupp den „Ritter“. Er baute das Gebäude um. Nach dem Tod von Maximilian Grupp im Mai 1952 kam die Wirtschaft in den Besitz des Sohns Eugen Grupp. Der alte Saal im Obergeschoss wurde in eine Wohnung umgebaut. 1980 übernahm Gerhard Grupp mit seiner Frau Erika Grupp den „Ritter“. Wegen einer Erkrankung des Wirts wurde die Gaststätte geschlossen und 2020 an die Essinger Wohnbau verkauft.
Quelle: „Die Wirtschaften im ehemals woellwarthschen Essingen“, BOD-Verlag, 2021 , Horst Wormser und Heinz Bohn

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Verkaufsstart in Kürze


Neues Wohnen am Stadtgarten

Stadtgarten Aalen – Neues Wohnen

04. September 2026

Neues Wohnen am Stadtgarten (Schwäbische Post I 04.September 2026)
Abriss, Wohnungen und ein größerer Stadtgarten: Was die Essinger Wohnbau an der Aalener Bahnhofstraße plant und warum das ehemalige Postareal dabei eine wichtige Rolle spielt. Von Ulrike Wilpert

Aalen
Noch steht das Gebäude mit seiner auffallend roten Fassade an der Bahnhofstraße. Im Oktober oder November dieses Jahres soll es abgerissen werden. An der Adresse Bahnhofstraße 51 plant die Essinger Wohnbau ein neues Gebäude mit 18 Wohnungen: vier Geschosse plus ein Dachgeschoss und Tiefgarage mit dem künftig erweiterten Stadtgarten direkt vor den Balkonen.

Postareal Teil des Stadtgartens
Während an der Bahnhofstraße neuer Wohnraum entsteht, soll wenige Meter weiter eine große versiegelte Fläche verschwinden: Das ehemalige Postareal wird nicht bebaut. Die Stadt Aalen hat die Fläche vor etwa zehn Jahren gekauft und will das Areal entsiegeln, begrünen und den Stadtgarten auf diese Weise erweitern. Und auch der Taufbach soll aus seiner Betoneinfassung geholt und renaturiert werden.
Rückblick: Seit dem Wegzug der Deutschen Post liegt das Areal brach. Der frühere Verbundstützpunkt wurde Ende 2024 aufgegeben, die Post verlagerte ihre Zustellung nach Waldhausen und Oberalfingen.

Grüne Pläne, knappe Kasse
Der Aalener Gemeinderat hatte der Stadtgartenerweiterung im Juli 2025 grundsätzlich zugestimmt. Mehrere Fraktionen allerdings äußerten ein deutliches „Aber“ angesichts der angespannten Haushaltslage. Aus der CDU-Fraktion etwa kam der Wunsch, zunächst die Finanzlage mit Blick auf den Doppelhaushalt 2026/2027 abzuwarten. Denn günstig wird das Vorhaben nicht. Nach bisherigen Angaben der Stadt dürfte die Umwandlung des ehemaligen Postareals in einen erweiterten Stadtgarten rund 2,7 Millionen Euro kosten. Davon entfallen rund zwei Millionen Euro auf die eigentliche Parkgestaltung, weitere 730.000 Euro auf Rückbau, Entsiegelung und die naturnahe Gestaltung des Taufbachs. Nach Abzug einer Förderung von 80 Prozent bliebe an der Stadt rechnerisch ein Eigenanteil von rund 550.000 Euro hängen.

Neubau direkt am Stadtgarten
Zwischenzeitlich stand deshalb auch die Frage im Raum, ob Investoren angrenzender Bauprojekte an den Kosten beteiligt werden könnten.
Einer der Investoren ist die Aalener SDZ Druck- und Medien GmbH, die hinter den Planungen für die künftige „Nachhaltige Gartenstadt“ steht, ein neues Wohnquartier auf dem ehemaligen SDZ-Verlagsareal. Ein weiterer Investor ist die Essinger Wohnbau. Ihr Neubau entsteht auf einer Baufläche neben dem ehemaligen Postareal. „Der künftig parkähnlich erweiterte Stadtgarten soll einmal bis an die Balkone unseres neuen Wohngebäudes reichen“, sagt Lars Fischer, Geschäftsführer der Essinger Wohnbau. Zuerst aber muss das alte rote Gebäude Bahnhofstraße 51 weichen.
Die Essinger Wohnbau hat das inzwischen leer stehende Haus, in dem früher unter anderem eine Kinderarztpraxis eingemietet war, vor einiger Zeit erworben. Laut Fischer werden die Abbrucharbeiten aktuell ausgeschrieben. „Im Oktober/November dieses Jahres soll der Abriss beginnen.“

Über 6000 Euro/Quadratmeter
Bereits im Frühjahr 2027 könnte an der Bahnhofstraße der Spatenstich für das viergeschossige Wohnhaus plus Dachgeschoss erfolgen, sagt Fischer. Rund acht Millionen Euro investiert die Essinger Wohnbau in das Projekt, zu dem auch eine Tiefgarage mit 22 Stellplätzen gehört. Die 18 Wohnungen bieten zwei bis vier Zimmer und Wohnflächen zwischen 47 und 133 Quadratmetern. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis liegt bei mehr als 6000 Euro. 16 Wohnungen seien bereits verkauft oder reserviert, berichtet Fischer.

Klinker trifft auf grünes Konzept
Gebaut werden soll das Haus nach dem besonders energieeffizienten und nachhaltigen KfW-40-QNG-Standard. QNG steht für „Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude“ und geht über reine Energieeffizienz hinaus: Auch ökologische und qualitative Kriterien müssen erfüllt werden. Zum Energiekonzept gehören eine Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher und ein Nutzstrommodell, über das der selbst erzeugte Ökostrom direkt im Haus genutzt werden kann. Zum Stadtgarten hin soll die Klinkerfassade zudem begrünt werden.
Bevor der Neubau in die Höhe wächst, geht es allerdings erst einmal in die Tiefe: Über den Winter sollen nach Angaben von Fischer die Verbauarbeiten mit Bohrpfählen erfolgen. Spatenstich könnte dann im Frühjahr 2027 sein.

„Im Oktober/November dieses Jahres soll der Abriss beginnen.“
Lars Fischer, Essinger Wohnbau

Stadtgarten Aalen

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Quartiersfeier im Schlosspark Heidenheim – Ein Nachmittag voller Begegnungen

Quartiersfeier im Schlosspark

28. Juli 2026

Mit unserer Quartiersfeier im Schlosspark Heidenheim konnten wir zahlreiche Besucherinnen und Besucher im entstehenden Quartier begrüßen. Die Veranstaltung bot die Gelegenheit, sich über den aktuellen Baufortschritt zu informieren, persönliche Gespräche zu führen und das Projekt aus nächster Nähe kennenzulernen.

Ein besonderer Programmpunkt war die Rohbaubesichtigung der Häuser Am Eichert 8 und 10. Die Gäste erhielten einen ersten Eindruck von den zukünftigen Wohnungen und konnten sich bereits jetzt ein Bild von den Grundrissen, der Lage und der Entwicklung des Quartiers machen.

Ein weiterer Programmpunkt war die gemeinsame Pflanzung des Quartiersbaums. Er steht symbolisch für die nachhaltige Entwicklung des Schlossparks und das Entstehen eines neuen Wohnquartiers. Wir bedanken uns bei allen Besucherinnen und Besuchern für ihr Interesse sowie bei der Stadt Heidenheim, unseren Projektpartnern und allen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen der Quartiersfeier beigetragen haben.

Mit dem Vertriebsstart der Häuser Am Eichert 26 | 28 setzt sich die Entwicklung des Schlossparks planmäßig fort. Die neuen Eigentumswohnungen ergänzen das Quartier und bieten modernen Wohnraum in attraktiver Lage.

Jetzt im Verkauf: Am Eichert 26 | 28

Jetzt im Verkauf: Am Eichert 26 | 28

15. Juli 2026

Das nächste Kapitel im Schlosspark beginnt – mit modernen Apartments, Familienwohnungen und exklusiven Penthouse-Wohnungen in besonderer Lage. Der Einstieg ist bereits ab ca. 150.000 € möglich. Für Kapitalanleger bietet das Projekt zusätzlich attraktive Vorteile: Steuer-Spar-Turbo, nachhaltige Kapitalanlage und Finanzierungsmöglichkeiten ab 2,36 %* (eff. KfW).

Wer sich früh entscheidet, sichert sich nicht nur den Informationsvorsprung, sondern auch die besten Chancen auf die passende Wohnung. Denn: Die besten Wohnungen warten nicht.

Immobilie – Stadtgarten Aalen

Verkaufsstart Stadtgarten Aalen

26. Juni 2026

Mit großer Freude geben wir den offiziellen Vertriebsstart eines unserer bedeutendsten Projekte bekannt: den Stadtgarten Aalen.

In einer der letzten zentralen Bauflächen Aalens entsteht mit dem Stadtgarten ein exklusives Projekt, das modernes Wohnen und urbane Lebensqualität auf besondere Weise vereint. Die durchdachten Grundrisse, die moderne Architektur und die unmittelbare Nähe zu den Vorzügen der Aalener Innenstadt schaffen ein Wohnumfeld, das keine Wünsche offenlässt.

Ab sofort haben Interessenten die Möglichkeit, sich ihre Wunschwohnung zu sichern. Auch für Kapitalanleger eröffnet der Stadtgarten Aalen attraktive Perspektiven: Die neue degressive Abschreibung kann bei allen Wohnungen mit der Sonderabschreibung kombiniert werden. Dadurch lassen sich in den ersten vier Jahren nahezu 40 % des anrechenbaren Investments steuerlich geltend machen.

Neben der außergewöhnlichen Lage sprechen somit zahlreiche weitere Gründe für eine Investition in den Stadtgarten Aalen – sei es zur Eigennutzung oder als wertbeständige Kapitalanlage.

Stellen Sie sich vor, mitten in Aalen zu leben – direkt am Stadtgarten, mit kurzen Wegen, hoher Lebensqualität und allen Möglichkeiten einer lebendigen Stadt.

Wenn Sie Teil dieses besonderen Projekts werden möchten, freuen wir uns darauf, Sie persönlich kennenzulernen und Ihnen die vielfältigen Wohnmöglichkeiten vorzustellen.

Der Verkauf hat begonnen.

Ritter Essingen

Neuer Wohnraum in Essingen

06. Mai 2026

Am traditionsreichen Standort des ehemaligen Wirtshauses Ritter entsteht ein moderner Wohnraum in zentraler Lage von Essingen.

Mit der erfolgreichen Vorstellung des Projekts Ritter im Essinger Gemeinderat wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht. Der Baubeginn ist für das 1. Quartal 2027 geplant, der Vermarktungsstart erfolgt nach der Sommerpause.

Jetzt schon vormerken lassen und als Erstes informiert werden!

Neue Häuser aus altem Material

Neue Häuser aus altem Material – Essinger Wohnbau setzt im Schlosspark auf Recycling-Beton

15. Dezember 2025

Im neuen Wohnquartier Schlosspark auf dem Heidenheimer Schlossberg entstehen derzeit moderne Eigentumswohnungen – und das mit einem außergewöhnlich nachhaltigen Ansatz: Erstmals verwendet die Essinger Wohnbau für den Bau ihrer neuen Gebäude Recycling Beton (R-Beton), der aus Abbruchmaterial der früheren Klinikgebäude gewonnen wird.

Kreislauf statt Entsorgung: Die alten Gebäude auf dem ehemaligen Klinikareal werden schrittweise abgetragen. Beton, Ziegel und Kalkstein bleiben dem Standort erhalten – sie werden vor Ort aufbereitet und als rezyklierte Zuschlagstoffe dem neuen Beton beigemischt. So entsteht ein geschlossener Materialkreislauf mit deutlich reduzierten Transportwegen und CO₂-Emissionen.

Für die Entwicklung der optimalen Betonmischung arbeitet die Essinger Wohnbau eng mit der Firma Schwenk Beton zusammen. „Die Herstellung läuft wie gewohnt – nur dass wir einen Teil des natürlichen Gesteinskorns durch recyceltes Material ersetzen“, erklärt Werner Rothenbacher, Fachbereichsleiter Anwendungstechnik bei Schwenk. Der Anteil des wiederverwendeten Materials liegt bei bis zu 30 Prozent.

Aufwendige Trennung – großer Nutzen: Bevor der Recycling-Beton eingesetzt werden kann, müssen die alten Gebäude sorgfältig entkernt und die Baustoffe getrennt werden. „Rund 70 Prozent des Materials sollten reiner Beton sein, der Rest darf aus Ziegeln bestehen“, so Rothenbacher. Das Material wird anschließend nach Korngrößen sortiert und erneut in die Betonproduktion eingebracht.

Nachhaltigkeit mit Signalwirkung:

„Beim Bauen gibt es gerade eine Trendwende“, sagt Architekt und Geschäftsführer Lars Fischer. „Nachhaltigkeit rückt in den Mittelpunkt – auch wenn sie manchmal teurer ist. Wir wollen zeigen, dass zukunftsorientiertes Bauen und Qualität sich nicht ausschließen.“ Das Projekt eignet sich ideal für dieses Verfahren: Die Nähe zum Schwenk-Werk minimiert Transportwege, und selbst im Straßenbau des Quartiers wird Recycling-Material eingesetzt. Neben dem R-Beton tragen Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen und modernste Gebäudetechnik zum hohen Effizienzstandard KfW 40 QNG bei. Mit diesem Ansatz setzt die Essinger Wohnbau ein klares Zeichen für regionales, ressourcenschonendes Bauen – und zeigt, dass nachhaltige Architektur auch im großstädtischen Wohnungsbau praktikabel und wirtschaftlich realisierbar ist.